Posted on 9. Juni 2017 · Posted in Allgemein

Die deutschen Sicherheitsbehörden warnen kleine und mittelständische Unternehmen ausdrücklich: Sie seien zu schlecht gegen Hackerangriffe aus dem Ausland geschützt. Ein großes Risiko, das die Firmen viel Geld kosten könnte.

Deutsche Sicherheitsbehörden halten mittelständische Unternehmen für schlecht geschützt gegen Hackerangriffe und warnen vor Wirtschaftsspionage von Geheimdiensten aus dem Ausland. „Kleine und mittelständische Unternehmen sind sich nicht immer hinreichend bewusst, dass an ihren Geschäftsideen nicht nur Konkurrenten interessiert sind, sondern auch ausländische Nachrichtendienste“, sagte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen. So stellten nachrichtendienstliche Angriffe eine nicht unerhebliche Gefahr für den Erfolg deutscher Unternehmen dar.

„Sorge bereiten immer mehr großangelegte Cyberangriffe. Auf diesem Wege können Informationen in bisher ungeahntem Ausmaß und von unschätzbarem Wert für das Unternehmen ungewollt abfließen“, sagte Maaßen. Viele Unternehmen investierten viel Geld in die Entwicklung neuer Produkte und Qualifizierung ihrer Mitarbeiter. „Häufig auf der Strecke bleibt jedoch der Schutz vom Know-how, das sich jedes Unternehmen erarbeitet hat.“

Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hält die Lage für kleinere und mittlere Unternehmen ebenso für kritisch und einen offeneren Umgang mit den Gefahren und Fakten.